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»Fulminante Blasmusik im Comedy-Gewand
"Da Blechhaufn" aus dem Burgenland beschließt den "Vejdacher Saitensprung 2010"
Mit einem blasmusikalischem Feuerwerk sorgte die österreichische Kultband "Da Blechhaufn" am Sonntagabend in der voll besetzten Viechtacher Stadthalle für ein furioses Finale des Kneipen und Musikfestifals "Saitensprung"
Auch Abordnungen der Stadtkapelle Viechtach, der Vejdacher Fanfaren, der Burgdorfmusikanten und der Altnußberger Musikanten fanden sich unter dem bunt gemischen Publikum, das sich dieses Blasmusikspektakel nicht entgehen ließ. Und obwohl das was die sieben jungen Burschen aus dem Burgenland zu bieten haben, nur noch bedingt etwas mit der konventionellen Blasmusik zu tun hat, kamen auch die Anhänger der tradionellen Genres auf ihre Kosten.
Was Christoph Geza Haider Kroiss, Alexander Krenn, Christian Wieder, (alle Trompete/Flügelhorn) Bernhard Holl (Posaune), Georg Steiner (Bassposaune), REinhold Bieber (Posaune/Basstrompete) und Albert Wieder (Helikon) an diesem Abend zu Gehör brachten, war eine beindruckende Demonstration dessen, welch hervorragende Musik sich -die notwendigen Fertigkeiten vorausgesetzt - mit einem kleinen " Haufen Blech" erzeugen läßt. Einmal mehr bewahrheitete sich hier das Sprichwort, dass wirkliche Kunst von Können kommt.
Zumeist herzerfrischend frech, witzig und lautstark, doch bisweilen auch mal zart und leise musizieren sie mit einer Leidenschaft die ihnen förmlich aus den Augen abzulesen war. "Blechmusikalisches" Entertainment pur - live und unplaged! Elektronische Hilfsmittel , die über ein Mikrofon für ihre Ansagen und Gesangseinlagen hinausgehen, haben diese Porfimusiker die ihre Instrumente und Stimmern ebenso berfekt beherrschen wie ihre komödiantischen Einlagen, nicht nötig.
Beginnend mit einer schmetternden Eröffnungsfanfare begab sich das Ensemble in seinem Programm "in vino veritas" mit den Zuhörern auf die musikalische Suche nach der Wahrheit, welche ja zumindest nach Plintius dem Älteren bekanntermaßen im Wein zu finden ist. Eingebettet in eine "rythmische Messe" lieferte es "der lieben Gemeinschaft im Saale"dabei in einem ständig fliegenden Wechsel zwischen Tradition und Moderne und zwischen ernsthafter Musik und Comedy, der sich sogar im Bühnen-Outfit (Sakko, Weste, Krawatte und Kniebundhose) widerspiegelte, einen wahren Genuss für Auge und Ohr.
Es ist gleichermaßen erstaunlich wie bewunderswert, was man allein mit dynamischen Mitteln, Rythmus-, Tempo- und Tonartwechsel aus der herkömmlichen Volksmusik herausholen kann. So begann etwas das bekannte Lied "oana hod immer des Bummerl" zunächst wie gewohnt im langsamen 3/4 Takt um dann nach einer Gesangseinlage plötzlich im mitreißend-lässigen Jazz-Feeling zu enden.
Nahtloser Wechsel in alle Stilrichtungen
Da wurde innerhalb eines Stückes oft mehrfach nahtlos in andere Stilrichtungen gewechselt; reichten sich Märsche, Polkas, Walzer und Heurigen Lieder mit Herb Alperts "Tijuana Taxi" oder Elvis Presleys "you were always on my mind" die Hand und folgten schwungvolle Ausflüge in russische, afrikanische, lateinamerikanische oder orientalische Gefilde auf typisch bayrisch-böhmische gerade Taktmaße.
Darüberhinaus gab es einen Rückblick auf den österreichischen Eurovision-Song-Contest-Beitrag 1980 " Du bist Musik" eine kurze Anleitung zur Weinherstellung, einige Schüttelreime und schließlich eine musikalisch schauspielerische Abhandlung über die Nachwirkungen eines allzu ausgiebigen abendlichen Weinkonsums, gegen die nur ein umfangreiches morgendliches Fitnessprogramm hilft.
Bei all dem wurden von diesen Vollblutmusikern mit scheinbarer Leichtigkeit. lässig mit einer Hand in der Hosentasche, die schwindelerregensten Läufe gespielt, während der Vorträge diverse Tanzeinlagen hingelegt, oder auch schon mal ganz beiläufig die Instrumente einer Generalreinigung unterzogen.
Deshalb war es keinesfalls überraschend, dass das hellauf begeisterte Publikum schon während des Konzertes immer wieder durch Beifallbekundungen seine Begeisterung lautstark zum Ausdruck brachte.
Und natürlich wurde der Gruppe am Schluß Ihres zweieinhalbstündigen Programmes, das nur durch eine kurze Pause unterbrochen wurde in der man sich beim "Förderverein für Kinder im ländichen 'Bereich'" mit einem kleinen Imbiss versorgen konnte, dann auch nicht ohne mehrere Zugaben von der Bühne gelassen, bis mit dem Lied "Wir wollen niemals auseinandergeh'n" und dem darauffolgenden unmissverständlichen Einwand "Doch sag niemals nie" dieser Abend und damit auch der "Vejdacher Saitensprung 2010" undwiderruflich zu Ende ging.«
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»Kult-Blasmusik made in Austria
"Da Blechhaufn":Mit Schmäh, Ironie und Brass-Entertainment der Extraklasse
Viechtach. Letztes Jahr noch als "Insider-Tipp" gehandelt, war das angekündigte Konzert mit der österreichischen Parade-Boy-
Blechband in Viechtach ein "Muss" für alle Fans der außergewöhnlich inszenierten und dabei top professionellen Brassmusik. Einen nachhal(l)tigeren Abschluss für das Viechtach Musikfestival "Saitensprung" hätte es definitiv nicht geben können.
Knapp 200 Musikfreunde freuten sich schon seit Wochen auf das Konzert mit den sieben Jungs aus Österreich, dem "Blechhaufn". Wußten letztes Jahar viele noch nicht, auf wen oder was sie sich eingelassen hatten, so hatte sich der musikalische (und kaberettistische" Kultfaktor der sympathischen Burgenländer vor dem zweiten Viechtacher Konzert schnell herumgesprochen. Mit ihrem neuen pseudo-philosophischen angehauchten Programm "in vino veritas"zündeten die jungen Profimusiker, allesamt mit akademischer Musikausbildung, ein wahres Feuerwerk aus witzig-schräger, österreichisch-charmanter und oftmals auch (selbst)ironischer Comedy. Im Mittelpunkt stand dabei die Suche nach der universellen Wahrheit, den die Jungs -nomen ist omen - schließlich auch im guten burgenländischen Wein fanden. Und das alles nach diversen "Therapiesitzungen" inklusive schwieriger Vergangenheitsbewältigung mit der Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens, des Liebens - und wie soll es anders sein - natürlich dem Vino. Ein unnachahmliches Entertainment mit Slapstick, Lyrik, Zauberei, Neckerei, Skigymnastik, viel Schmäh und einem "Gschau" das die gleichzeitig locker-lässig unter Beweis gestellte Musikprofessionalität fast ad absurdum führte. Denn bei allem liebenswürigen Klamauk kam die Musik nie zu kurz, ganz im Gegenteil.
Die große Liebe der sieben Jungs gehört eindeutig der Brassmusik, die beim Konzert im wohlverdienten Mittelpunkt stand und die Zuschauer grenzenlos begeisterte, wie der schallende Applaus nach jeder Darbietung bewies.Die Trompeter Alexander Krenn, Christian Wieder, Christoph Haider Kroiss, die Posaunisten Reinhold Bieber, Bernhard Holl, Georg Steiner(Posaune) ließen zusammen mit Albert Wieder am Helikon(kultig.Wieders Blick und seine linke Hand stets lässig verstaut in der Knickerbocker) keinen Zweifel daran, das sie am Blech zu den absoluten Top-Musikern zählen. Fulminant, je nach Stück mal energievoll, mal sanft- emotional und in der Klangfarbe stets absolut brillant. Das Publikum bekam bombastische Märsche, heitere Landler ebenso zu hören wie klassische Balladen. Aber (meist) nicht in der herkömmlichen Form, sondern oftmals "Blechhaufn mäßig" umarrangiert zu unvergleichlichem Blech-Rock, Funk und Swinging-Jazz. Als Zuhörer hätte man den jungen Musikern noch stundenlang zuhören und zuschauen können. Und so war es dann nur eine logische Konsequenz, dass das Publikum die Bläser erst nach drei vehement erklatschten Zugaben von der Bühne ließ.
FAzit: Als (humoristischer) Augen- und noch viel größerer Ohrenschmauß - so präsentierte sich "Da Blechhaufn" aus Österreich in Viechtach. Bleibt nach dem wunderbaren Konzert nur zu hoffen, dass es bald ein Wiedersehen und -hören gibt.«
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»CD-Review - CrossOver - Netzwerk für Jugendkultur/Network For Youth Culture
www.crossover-agm.de/dcDaBlechhaufn09.htm
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»Von A wie Achterl bis Z wie zauberhaft
Im Rahmenprogramm der Luisenburg-Festpiele gastiert "Da Blechhauf'n". Die siebenköpfige Truppe überzeugt mit spritzig-geistvoller Performance.
Man könnte meinen, es wäre Bebop, was die sieben da vorn unter der Linde im Hof des Wunsieler Fichtelgebirgsmuseums, zelebrieren: der schwindelerregend rasenten Soli von Trompeten, Posaune und des Tuba-artigen Helikons wegen. Man könnte aber auch meinen, "Da Blechhaufn"aus dem Burgenland spiele besonders gekonnte steirische Landler, böhmische Dreher oder zackig-schneidige Märsche, die sie der hochmittelalterlich-würdigen Spitalkirche schmissig um den Turm schmettern. Oder es sind allerlei witzige Parodien etablierter Schmonzetten, von A wie "a Achterl" der Weana Weinseligkeit bis zum Z der "Zauberhaften reizenden Patrizia", vom F wie "Firedance" bis zum W wie Wagnerzitat aus der "WAlküre", wuchernder Wortwitz und Wahrheitssuche im Weinglas. Das alles sind Facetten, die nur unzureichend die spritzig-geistsprühende Performance der Truppe beschreiben.
Gesang, komische Dialoge, Schüttelreim-Kaskaden mit Hintersinn, Männerballett mit Pfiff, Zauberwein aus gefallteter Zeitung, in die zuvor das Kondenswasser aus den Instrumenten getröpfelt ist - und ein salbungsvoll salbadernder Pfarrer, der seine Gemeinde auf den "Weg zur Wahrheit" führen will und dabei immer wieder "in vino veritas" zitier: Das ist die Mixtur, die "Da Blechhaufn" fürs Rahmenprogramm der Luisenburg-Festpiele angerichtet hat, auf dass sein begeistertes Publikum sie genussvoll goutierte.
Die Hauptmahlzeit aber besteht darin, dass hier sieben ausgezeichnete Blechbläser in bombensicherer Harmonie die Musik zum Besten geben, die ihnen selbst am meisten Spaß macht, unabhängig von Stilen und Kategorie. Vom Latino-Jazz bis zu türkischer Melodik - immer ist es authentischer "Blechhaufn", den Möglichkeiten und Vorlieben der Musiker hauteng auf den Leib geschneidert und arrangiert. Und immer ist es treffend, gekonnt und witzig gemacht. Wenn sie sich das "Du bist Musik" besonders vornehmen, so hat das leitmotivischen Charakter. Es ist immer Musik was sie machen - sehr gute Musik.
Das ist eine der Wahrheiten, zu denen die pfarrherrliche Confernce führt. Die andere ist der Wein (die Bläser bezeichnen sich als Weinhauer, einer der ihren ist tatsächlich Weinbauer, und der Blaufränkische, den sie dabei haben, ist aller Ehren wert). Die dritte Wahrheit aber ist die Liebe. Die berühmte österreichische Dreiheit "Wein-Weib-Gesang" allerdings wird was ihr Zentrum betrifft, von den sieben Herren diskret-vornehm-zurückhaltend behandelt. Erst in der dritten Zugabe, nach langem und rhytmischen Beifall, besingen sie die "Girls,Girls,Girls" -und auch dies ironisieren sie augenzwinkernd auf ihren Mundstücken.
Wie wäre es, diesen Blechhaufn alljählich in den Museumshof zu karren?«
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»SKURILL UND EINFACH GENIAL
"Da Blechhaufn" begeistert das Publikum in der SKV-Halle Ingersheim
Sieben gestandene Mannsbilder in Kniebundhosen betreten die Bühne und legen gleich los. Traditionell und doch ungewohnt, bodenständig und intellektuell zugleich. Auf jeden Fall nicht provinziell. "Da Blechhaufn" aus Österreich begeisterte beim Konzert in der SKV-Halle.
Der Ingersheimer Jürgen Würth hatte nicht zu viel versprochen. er ist längst ein Fan des Septetts aus dem Burgenland und hatte deshalb die fixe Idee, die Jungs mal in Ingersheim auftreten zu lassen. Und Würth, der im örtlichen Blasorchester aktiv ist, setzte das kühne Vorhaben - unterstützt von Freunden, Bekannten und Verwandten - kurzerhand um. So kam es zu dem Konzertabend, den immerhin 200 Musikbegeisterte besuchten.
Das Publikum kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, der Applaus war überwältigend, die sieben Österreicher entzückten und ließen an diesem Freitagabend auch alle die Niederlage der deutschen Nationalkicker schnell vergessen. Was die Blechbläser vor allem auszeichnete:makelloser und voller Klang, dargeboten von Vollblutmusikern, die auch immer zu einem Spaß aufgelegt waren. Die sieben Intrumentalisten führten das Publikum mit Schmäh und Charme immer wieder aufs Glatteis. Was anfangs wie eine alpenländische Volksmusikveranstaltung daherkam, entwickelte sich schnell zum Happening von Pop, Rock und Jazz. Zwischendrin war auch noch feierliche Klassik zu hören.
Die Arrangements bekannter Meldoien entwickelten ein anarchisches Eigenleben, Musik wurde als allumfgassend erlebbar. Dazu kam die nötige Prise Unterthaltung, die dem Abend die Krone aufsetzte. Dier Blechbläser betörten auch mit Gesang, Gymnastik und skurriler Attitüde.
Kopf der Truppe ist der mit dem tiefsten Instrument: Albert Wieder am Helikon - einer Art Tuba - spielte lässig mit der Hand in der Tasche, ohne aber je seine musikalische Genialität in Zweifel zu stellen. Die unterschiedlichen Typen, die da zu Werke gingen, machten die Amüsements perfekt. Der weltabgewandte Lyriker, der Schelm, der Übermütige, der Sportliche, der Zauberer und der rotwangige Bub mit dem Schalk im Nacken. Das Publikum geriet bei dieser Mischung einfach außer Rand und Band.«
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»Lautstarke Begeisterung für einen Haufen Blech
Sieben Bläser aus Österreich beschallen die Weilachmühle in Thalhausen mit ihrem breit gefächerten und sehr unterhaltsamen Repertoire
Thalhausen: Eine Bühne voll gestandener junger Männer und blitzender Blasinstrumente: Optisch wie akustisch was das Konzert, das vor kurzem in der Weilachmühle von Thalhausen stattfand, ein absolutes Novum. Denn selten geht es so lautstark in der alten Mühle zu und noch nie waren es ausschließlich Blechbläser, die das Thalhauser Publikum zu solchen Begeisterungstürmen wie am Freitagabend hinrissen.
"Da Blechhauf'n" nennen sich die sieben jungen Leute, die aus Österreich, und zwar in der Mehrzahl aus dem Burgenland und der Steiermark kommen und sich in den vergangenen Jahren einen Ruf als erstklassige Musiker und witzige Unterhalter erworben haben. Alle sieben Profis: Sie haben gemeinsam an der Außenstelle der Grazer Universität im burgenländischen Oberschützen studiert und arbeiten in verschiedenen Orchestern: Tubaspieler Albert Wieder beispielsweise an der Wiener Staatsoper, sein Bruder Christian Wieder und Alexander Krenn, beide Trompeter, an den Musicalbühnen des "Ronacher" und des Raimundtheaters in Wien oder Posaunist Bernhard Holl am Burgtheater.
Was den Abend in der Weilachmühle so unterhaltsam machte, war die enorme Spannbreite des Repertoires, über das dieser Haufen Blech verfügt. Ob die fetzige tschechische Polka, der alpenländische Landler, ein ironisch intoniertes Wienerlied oder ein kurzer Ausflug in die Barockmusik: Alles klingt so, als würden sich die sieben Blechbläser, zu denen auch noch Christoph Haider-Kroiss (Trompete) und die Posaunisten Reinhold Bieber und Georg Steiner gehören, ausschließlich im jeweiligen Musikgenre bewegen.
Vom Big-Band-Sound wechseln sie unvermittelt hinüber zu den romantischen Klängen einer Elvis-Schnulze, vom steirischen Marsch in die orientalisch anmutende Komposition "Turkish Brass" des Amerikaners Don Ellis. Und wenn einer der Bläser kurz eine Trommel zur Hand nimmt, wird klar, dass Landler und Zwiefache durchaus auch einiges gemein haben mit Musik aus Afrika.
Die Sieben vom Blechhauf'n aber sind nicht nur erstklassige Instrumentalisten: Auch stimmlich können sie sich hören lassen. Wenn Georg Steiner auf Polnisch von der Liebe singt oder Alexander Krenn von der "zauberhaften Patrizia", dann klingt das höchst professionell. Auch Tubaspieler Albert Wieder versteht es nicht nur, seinem Instrument höchst lässig, eine Hand in der Hosentasche, tiefe und tiefste Töne zu entlocken, sondern auch stimmlich in imponierende Tiefen abzutauchen.
Die musikalische Heimat der Sieben vom Blechhauf'n liegt zwar weit weg von Wien und dem Wienerlied, aber Wiener Schmäh oder das, was man im bayrischen Ausland dafür halten mag, spielt dennoch eine wichtige Rolle in ihrem österreichischen Selbstverständnis. Da wird vom Wein geredet, gesungen und geblasen, werden alte Hans-Moser-Lieder zitiert und weinselige Säufer parodiert.
"In vino veritas" heißt schließlich auch das Motto, unter dem der Abend stand, und wer wollte, konnte sich davon sogar zum Kauf einer Flasche mitgebrachten burgenländischen Blaufränkischen animieren lassen. Jenseits von Wien und Weingenuss aber waren es die Musiker selbst, die das Thalhauser Publikum begeisterten: Erst nach mehreren Zugaben und nicht enden wollendem Applaus ließ man die Österreichen schließlich zurück nach Hause fahren.«
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»Salem
Bei diesem Bläser-Septett fliegt das Blech weg
Einfach furios: "Da Blechhauf'n" aus dem Burgenland begeistert sein Publikum im "Prinz Max"
Salem(hg) Blasmusik der Extraklasse im "Prinz Max" in Neufrach. Und frenetischer Beifall ohne Ende. Das Publikum holte die Gruppe "Da Blehchauf'n" gleich mehrmals auf die Bühne zurück. Die sieben fantastischen Blechbläser aus dem Burgenland boten bei ihrem zweistündigen Auftritt musikalische Klasse und furiose Show.
Eingerahmt in priesterliche Gebete machte sich der Burgenland-Express auf dem Weg der Wahrheitssfindung. Lebens-philosophisch äußerst amüsant und pfiffig verloren die vielseitigen österreichischen Musik-und Show-Buben Alexander Krenn, Christian Wieder, Christoph Geza Haider Kroiss, Reinhold Bieber, Bernhard Holl, Georg Steiner und Albert Wieder Motto und Ziel "In vino veritas" nie aus den Augen.
Dass ein so kleiner Bläser-Haufen mit einem großen Haufen Blech zwei Stunden lang beim Publikum für kurzweiligen Musikgenuss, ungetrübtes Vergnügen und heitere Begeisterung sorgen kann war bewundernswert. Was da drei Posaunen, drei Trompeten und ein Helikon (Grundbesetzung) an schönen und "schrägen" Tönen hervorbrachten war einfach toll.
Musik auf höchstem Niveau mit verschiedensten Ausleuchtungen und Dimensionen. Musik im Polka-,Marsch- und Walzertakt, aber auch im herkömmlichen und bodenständigen Blechblasen. Ernst,heiter,ironisch und auch einmal zynisch. Leise,laut und noch lauter. Locker,lässig,entspannt und doch auch hoch konzentriert. Und dies alles verbunden mit entzückenden Gesangsbeiträgen, tänzerischen Einlagen sinnig-humorvollen Kurztexten und mitreißenden,witzigen Show-Effekten. Professionelle Unterhaltung und Performance vom Feinsten. Ein großartiges Spektakel.
Und immer wieder ging es um den Wein, in dem ja nch Plinius dem Älteren die Wahrheit liegt. Wie ein guter Wein boten die sieben alles auswendig vortragenden Blechbläser das Ergebnis gereifter,fruchtiger Beerenauslese erregend, erfrischend, manchmal naturtrüb, aber immer prickelnd.Ein Klang- und Schauerlebnis, das alle Sinne entzückte und bei den Veranstaltungsbesuchern lange nachwirken wird.
Wer den musikalisch-theatralischen Auftritt im "Prinz Max" miterlebt hat, den wird es nicht mehr überraschen, dass "Da Blechhauf'm" als Burgenlands Parade-Boy-Blechband bekannt ist. Die akademisch gebildeten jungen Musiker zelebrierten ihr fantastisches Programm von der ersten bis zur letzten Minute. In den Titeln "Gö, Du mogst mi" oder "Du bist Musik" wurde deutlich, was den Musikern zuvorderst am Herzen liegt: Die Liebe zur Musik und zum Publikum. So kamen die Fans brillanter Blas- und Volksmusik gleichermaßen auf ihre Kosten wie die Freunde musikalischer Comedy. Kurz gesagt: ein zweistündiges Rundum-Vergnügen.
Und auch das Kulturforum Salem hatte an diesem Abend allen Grund zur Freude und zum Lachen. Denn es hatte einen Volltreffer gelandet.«
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»"Da Blechhauf'n" unterhält vielfältig
Eine unterhaltsame Mischung aus Musik, Theater, Comedy und Zauberei bietet die Formation "Da Blechhauf'n" aus Österreich, der das Publikum im Prinz Max begeistert hat.
Laut schmetternd aber auch flüsternd leise, die sieben Musiker des Blechhaufns beherrschen ihr Handwerk perfekt. Sieben Musiker in Kordhosen mit Kniestrümpfen, unpassenden Jackets - im Kontrast zum ungewöhnlichen Erscheinungsbild präsentiert sich der "Haufn" mit einem beindruckenden Klangbild.
Was aussieht wie eine Kapelle von ungehobelten Bauernjungen entpuppt sich als eine Gruppe Vollblutmusiker, erstklassige Theaterspieler - einfach ein unbeschreibliches Gesamtkunstwerk. Alexander Krenn, Christian Wieder, Christoph Haider-Kroiss, Reinhold Bieber, Bernhard Holl, Georg Steiner und Albert Wieder aus dem Burgenland - nach Bandbeschreibung der mittlere Osten Österreichs - präsentieren sich mit unglaublicher Spielfreude und einer umfassenden musikalischen Bandbreite. Wer schafft es sonst schon "It`s now or never" von Elvis Presley, die Anfangsmelodie von "Star Trek Voyager", Beethovens "Bagatelle" und "Gö, du mogst mi" in einem Programm zu kombinieren.
Es ist aber nicht die Musik allein, die einen Abend mit dem Blechhaufn so unverwechselbar macht. Die Bandmitglieder unterhalten zwischen den Stücken mit akrobatischen Einlagen, komödiantischen Theaterstücken und satirischen Dialogen. So bleibt kein Auge trocken wenn zu Beginn ein Pfarrer - statt Talar mit Rapid-Wien-Fanschal - die Gemeinde begrüßt, im weiteren Verlauf des Abends aus den Speichelresten in den Instrumenten scheinbar Wein gemacht wird und die Akteure sich in den komischen Verkleidungen zeigen. Besondere Lachsalven erntet sie aber mit ihren vorgetragenen Texten und Gedichten in schönsten österreichischem Dialekt.
Der "Blechhauf'n" ist schwer in Worte zu fassen, diese Gruppe kann man nicht beschreiben, nicht auf CD hören - die muss man einfach live gesehen beziehungsweise gehört haben.«
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»"Da Blechhauf'n" im Pflegerstadl
Ernst Mosch und die Tijuana Brass
Der Pflegerstadl in Lohen war rappelvoll, als die burgenländische Bläsergruppe namens "Da Blechhaufn'n" nach zwei Jahren wieder auftrat. Die wüst zusammengestückelten Kleidungsstücke sind jetzt einer mild-anarchischen bürgerlichen Kleidung gewichen, das derbe Gaudium hat sich verfeinert, der Spaß aber bleibt. Was an überbordender Albernheit weniger gewordenn ist, hat den Blick beziehungsweise das Ohr frei gemacht für die bläserische Klasse der sieben Österreicher, von denen nun zwei aus der Steiermark kommen. Mittlerweile hat der "Blechhauf'n" sogar einen eigenen Fanshop mit T-Shirts und die Musiker sind praktizierende Weinhauer, sodaß es auch einen 2007er Blaufränkischen zu kaufen gibt.
Die Musikmischung ist immer noch die gleiche; Märsche, Polkas und Walzer wechseln sich ab mit Schlagern, Jazz und Popmusik, auf eine beispielhaft weich gespielte Polka wie von Ernst Mosch folgt Musik von Herb Alpert und seiner Tijuana Brass (nur nicht so präzise-groovig gespielt), aber das Abwechseln wir oft zu einem Vermischen, die Bläser schlittern sacht von der Volksmusik in den Jazz, parodieren gekonnt die "Kernbuam" und so manche sehr, sehr schräge Volksmusik wandert durch einen verwirrenden Tonartenirrgarten. In einem Walzer tanzt das Helikon vergnügt schlendernd, aber höchst präzise den Rhythmus-Bass, Griegs "Morgenstimmung" klingt so schön wie die Gymnastik zu Polkarythmus verrückt ist.
Anarchistisch-absurde Gstanzl folgen auf lustige Schüttelreime, auf Woody Hermanns "Firedance" im Schein einer schüchtern brennenden Kerze folgt das so schön kitschige "You were always on my mind".
Alles ist höchst locker dargeboten, aber von echter bläserischer Perfektion:"Da Blechhauf'n - viel mehr als ein Konzert". So steht's auf der Werbekarte, und so ist's auch. Das kennerische Publikum quittierte sowohl die Späße als auch die musikalische Klasse mit sehr viel Applaus.«
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»Da Blechhaufn
BH
Tome Tone Productions/TTP300.909
Sieben junge Männer von attraktiver Gestalt haben blechblasenderweise, die Bühne erobert. Frisch, frei und wenig fromm lassen sie Grenzen fallen und Bretter wackeln. Für dieses musikalische Entainment und für ihr umwerfendes Äußeres liebt sie das Publikum.
Beste Unterhaltung bietet den Blechhauf'n-Liebhabern und den Freunden des Blech-Klamauks auch die neue CD der österreichischen Männertruppe, "BH" - genannt nach einem Titel der CD, der "BH-Polka".... oder eben auch nicht...Blechhaufn, Büstenhalter, Bezirkshauptmann, Bohrhaken ...?
Natürlich zeigen die glorreichen Sieben bei ihren Live-Auftritten einiges, was man auf dieser CD de facto nicht sehen kann. Aber:man hört auch einiges, was live im Strudel der genialen Choreografie, der hinreißenden Mimik und der fesselnden Charmattake fast untergeht.Nämlich, dass jeder einzelne auch ein genialer Musiker ist.
Von Vivaldi über Chuck Mangione und John Williams über traditionelle Blasmusik bis zum aktuiellen Schmuse-Hit"Gabriella's Song" reicht das Spekturm der eingespielten Titel. "Weniger ist manchmal mehr" heißt es oft und wahrlich - aber nicht für Da Blechhaufn. Da ist nur mehr mehr!
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»Angekündigt als "österreichische Kultband" machten die Musiker von "Da Blechhauf'n" am Sonntagabend in der Stadthalle beim Abschlusskonzert des Viechtacher Musikfestivals "Saitensprung in Vejda" diesem Beinamen alle Ehre. Nach einem zweistündigen Topkonzert mit bester Bläsermusik, viel Humor und einer rasanten Unterhaltungsshow war sich das begeisterte Publikum einig: "Da Blechhauf'n" ist Kult!
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Bei allem komödiantischen Klamauk kommt die wunderschöne Musik aber nie zu kurz. Im Gegenteil: Sie holen aus ihren Blechblasinstrumenten das Ultimative raus.
Die Musik von "Da Blechhauf'n" ist beeindruckend fulminant, mit enormer Klangfarbe, viel Energie und zugleich viel Herz.
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Die sieben Männer haben die Zuschauer nicht nur mit ihrer Musik begeistert, sondern auch durch ihre Mimik und Gestik und ihre Einlagen als Clowns, Zauberer, Sänger und Akrobaten für Lacher gesorgt. Im Mittelpunkt des Ganzen stand das Blechblasen, wie der Name der Combo schon sagt, aber nicht unbedingt auf herkömmliche Weise, sondern in "Blechhauf'n"-Manier. Alte Musiktradition traf dabei auf neue Tendenzen der "Blas"-Musik – angereichert mit Wiener Schmäh. Das Repertoire reichte von Marschmusik über Jazzstücke bis hin zu klassischen Serenaden, die bisweilen schräg interpretiert wurden – und das in einer Topqualität.
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»Samstagabend im theater(uri): schwarzer Vorhang, subtiles Licht, auf dem Bühnenboden ein paar Blechblasinstrumente und die Mikrofonständer. «Da Blechhauf'n» marschiert ein, stellt sich mit dem Rücken zum Publikum auf, eine Drehung um 180 Grad, eine präzise geschmetterte Fanfare: Von der ersten Sekunde an ziehen die sieben Musiker aus dem österreichischen Burgenland das Publikum in ihren Bann.
Ein turbulentes Spektakel
Während gut zwei Stunden faszinieren die drei Posaunisten Reinhold Bieber, Bernhard Holl und Georg Steiner sowie Alexander Krenn, Christian Wieder und Christoph Haider Kroiss am Flügelhorn und an der Trompete, meisterhaft begleitet von Albert Wieder (Helikontuba) mit einem Galakonzert der Spitzenklasse. Zum 125-Jahr-Jubiläum der Feldmusik Altdorf «spielen und unterhalten» sie nicht einfach, wie sie dies auf ihrer Homepage ankünden, sie bieten vielmehr ein turbulentes Spektakel, das weder musikalische noch visuelle Wünsche offen lässt.
Helikon-Mann als König
Die Mischung der Physiognomien der Musiker man entdeckt beim genauen Hinschauen Anlehnungen an die Marx Brothers oder auch an Mister Bean wirkt an diesem Abend fast so atemberaubend wie die meist siebenstimmig gesetzten Arrangements. Mal schmettern die Trompeter viergestrichen notierte Töne, und im nächsten Augenblick taucht Albert Wieder, der Tubist der Wiener Staatsoper, mit seinem Helikon in abgrundtiefen Subkontra-Lagen ab. Dass er dies ganz locker tut, die linke Hand in der Hosentasche, macht ihn zum ungekrönten musikalischen König des Abends. Erst recht, als er in Ludwig Hirschs «Gö, Du magst mi» auch noch vokalistisch-komödiantisches Talent zeigt.
Auch für «Kultivierte»
Zwei Stunden lang begeistert «Da Blechhauf'n» mit mitreissendem Sound, zum Teil atemberaubendem Tempo, einem für ein Septett fast unglaublichen Volumen, einer beeindruckenden Leichtigkeit, traumhafter Präzision und einer effektvollen Dynamik. Mal entlocken Krenn, Wieder oder Haider Kroiss in Serenaden dem Flügelhorn ohrenschmeichelnd weiche Töne, dann klingts in Ernst Moschs «Späte Liebe» fast ein bisschen wie beim bodenständigen Frühschoppenkonzert. Und wenn die Trompeten gekonnt schräg und schrill daherkommen, mag dies Liebhaber «kultivierter» Töne wohl dazu veranlassen, die Nase zu rümpfen oder die Ohren zuzuhalten. Doch spannend wird es für diese «Kultivierten» wohl immer dann, wenn sie nicht genau wissen, ob eine angespielte Komposition nun weitergeführt, abgeändert, umgebaut oder mit einer anderen Melodie vermischt wird besonders ausgeprägt in den Nationalhymnen der letzten Zugabe.
Gelungene Parodie
Doch «Da Blechhauf'n» fasziniert nicht nur mit seiner Musikalität. Die sieben Akteure auf der Bühne erweisen sich auch als ausgezeichnete Sänger und Unterhaltungskünstler: quicklebendig, witzig, zynisch, manchmal leicht unseriös. Sie pflegen den Schmäh, sie singen, rezitieren. Komik, Pantomime und Parodien wirken nie anbiedernd oder verletzend. Auch nicht, wenn im Streifzug durch die Musikgeschichte von der Urzeit bis zur Moderne die österreichischen Landsleute mit ihrer Hinterseer-Volksmusik als Überbleibsel der Urzeit ihr Fett abbekommen. «Da Blechhauf'n» streut den Humor in dezenten Dosen ein, nicht vordergründig, die Musik bleibt stets im Mittelpunkt.
Die Feldmusik Altdorf hat mit dem Engagement des Septetts nicht nur sich selber ein passendes Geburtstagsgeschenk gemacht. Sie hat allen Musikfreunden absolut hochwertige Unterhaltungskost ermöglicht.
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Von Bruno ArnoldX
»... Blasmusik, wie man sie sich wünscht:
dynamisch, schmetternd, eindringlich.
Die Fähigkeiten der sieben Musiker würden für einen lohnenswerten Abend locker reichen. Doch dazu steckt in jedem einzelnen zu viel Entertainer-Geist: Wer genau hinsieht, kann Anlehnungen an die Marx Brothers bis zu Mr. Bean entdecken. Mimik und Gestik der Musiker bilden das Salz in der Suppe, die das Septett anrührt...
... Ein Auftritt voller ungestümer Ideen, schmissig, anstößig und ohrenschmeichelnd. Vor allem aber: sehr unterhaltsam und zum Wieder-Anschauen. Ein klarer Auswärtssieg!«
Daniel KrehlX
»Sie sind nicht nur Könner an den Instrumenten, sie sind auch Clowns, Zauberer, Sänger und Akrobaten.
... Mit einer großen Fanfare beginnt dann ein wahres Blech-Spektakel, das das Publikum fröhlich stimmt. …
Da spielt die Tuba eine schottische Weise, da ertönen Urwaldklänge und ‚schreiende Affen’ (‚The Lion sleeps tonight’), und da werden Wiener Lieder stilecht mit viel Schmäh interpretiert. Die sieben Vollblutmusiker ziehen beim Spielen alle Register, sind empfindsam oder laut, und wenn’s sein muss auch schräg, mal heftig und deftig und ein anderes Mal feinfühlig. …
Zugabe um Zugabe müssen die Burgenländer spielen, und ein großer Fanclub aus Woringen erklatscht sich zum wirklichen Abschluss dann noch den ‚Regimentsmarsch’.«
Claudia ChauvinX
»Wildes Powergebläse mit burgenländischem Überschmäh ...
Es klingt zunächst ein bisschen wie beim Frühschoppen: zünftige, bodenständige Blasmusik. ...
Doch so eindimensional und platt ist er offenbar nicht, da Blechhauf'n. Das Septett verteilt seinen Humor lieber in dezenten Dosen, nicht vordergründig, und legt viel mehr Wert auf seine Musik. Und die spielt es brillant mit enormer Klangfarbe und voller Gebläse-Power.
...Überhaupt haben die Blechbläser allesamt auch vokalistische Qualitäten, wie etwa Sebastian Fuchsberger alias Karel Gott oder Albert Wieder mit einer Stimme, die so tief ist wie sein Instrument. Und bei der Version von Reinhard Fendrichs ‚Mir san die Hautevolee' müssen schließlich alle Mann abwechselnd ran ans Mikro und beweisen, dass sie einfach den ‚Über-Schmäh' haben.
Drei Zugaben untermauern das eindeutig.«
Marion ReinhardtX
»Da Blechhauf'n spielt auf.
Kein krachledernes Hm-ta-ta sondern in höchstem Maß virtuose Blasmusik. Weißleinene sozusagen. Die sieben Österreicher machen deutlich, wie gut sich gerade Blechblasinstrumente als Echo menschlicher Stimmungen eigenen.«
Rita Neumaier